Dentalwerkstoffe

 

  • Zement

 

Stein-, Mineral- und die modernen Glasionomerzemente haben eine helle, matte Oberfläche und sind gut verträglich.

Sie haben auf Grund ihrer starken Abnutzung nur eine Haltbarkeit von 1 bis 2 Jahren und müssen regelmäßig kontrolliert werden.

 

 

  • Kunststoff (Composites)

 

Ein Bestandteil der meisten Kunstoffbasen ist das Bisphenol A (BPA), welches hauptsächlich in Plastikprodukten aus Polycarbonat (wie Spielzeug, Konservendosen und Trinkflaschen) verwendet wird.

Kunststofffüllungen werden durch Lichtpolymerisation chemisch ausgehärtet. 

Wie bei allen künstlichen Materialien sind Unverträglichkeitsreaktionen möglich.

Für Patienten die bewusst auf Kunststoffe zurückgreifen wollen, die frei von BisGMA, HEMA und TEGDMA sind, bieten wir in unserer Praxis von der Firma SAREMCO ein neu entwickeltes Kunststoffmaterial an.

 

 

  • Amalgam

 

Amalgamfüllungen bestehen aus einer Mischung von Silber, Zinn, Zink und Kupfer, die mit Quecksilber angerührt in den vorbereiteten Zahn eingebracht werden. 

 

In unserer Praxis haben wir noch nie Amalgam verwendet, da aus Sicht einer biologisch - ganzheitlich orientierten Zahnheilkunde Amalgamfüllungen grundsätzlich abzulehnen sind.

 

Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt  „Amalgamsanierung auf unserer Internetseite.

 

 

  • Keramik

 

Die Keramik ist der einzige Werkstoff, der dem Zahn einen echten Schimmer verleiht und dem  Erscheinungsbild eines natürlichen Zahns entspricht.

In unserer Praxis verwenden wir die Hochleistungskeramik Zirkoniumdioxid mit herausragenden Materialeigenschaften.

 

 

  • Zirkoniumdioxid

 

Zirkoniumdioxid ist eine Hochleistungskeramik mit herausragenden Materialeigenschaften.

  • Bioverträglichkeit/ Gewebefreundlichkeit
  • korrosionsfrei
  • Stabilität
  • hohe Biegefestigkeit
  • Bruchzähigkeit
  • schlechte Wärmeleitfähigkeit (weniger thermische Reize)
  • hohes Elastizitätsmodul
  • hohe Härte
  • Ästhetik (natürliche Zahnschmelzfarbe)

 

Die High-Tech-Keramik wurde ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt und findet ihre Anwendung auch bei Bremsscheiben in Sportwagen und Kugelköpfen künstlicher Hüftgelenke. Seit einigen Jahren steht Zirkonoxid in der Zahnmedizin zur Verfügung.

 

 

  • Metalle

 

Unser Ziel ist es die Metallbelastung so gering wie möglich zu halten.

Kronen, Brücken und Prothesen können heute völlig metallfrei hergestellt werden. In der Implantologie stehen Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid zur Verfügung.

 

Reinmetalle sind für den Zahnersatz nicht geeignet, da sie zu weich und nicht stabil sind. Über Legierungen, also der Verwendung verschiedener Metalle, wird die technische Verarbeitbarkeit verbessert und die Kaustabilität erhöht.

Mittlerweile gibt es etwa 1.500 verschiedene Metalllegierungen auf dem Dentalmarkt. Hinzu kommen die dazu passenden Lote, zur Verbindung von verschiedenen Metallen zu einem einheitlichen Werkstück, dem Zahnersatz.

 

Durch den Speichel, starke Variierung des PH-Wertes und Bakterien im Mund kommt es zur Korrosion. Die Korrosionsstabilität ist ein wichtiges Qualitätskriterium von metallischem Zahnersatz.

Befinden sich im Mundraum bereits andere metallische Konstruktionen beginnt ein

galvanisches Prinzip (vergleichbar mit einer Batterie).Metallionen werden gelöst und über die Schleimhäute und den Verdauungstrakt permanent in den Organismus aufgenommen.

Aber auch über den Abrieb beim Kauen findet eine Ablösung statt.

 

Metalle binden sich über Eiweiße (Heptane) in die menschliche Körperzelle, diese werden schlecht ausgeschieden und die Metallbelastung nimmt daher stetig zu. In Abhängigkeit von der Menge und der individuellen Empfindlichkeit können sich toxische Effekt zeigen. Sie können auch der Auslöser für immuntoxologische und allergische Mechanismen sein, wie Entzündungen, Rötungen, Schwellungen, Entmineralisierung der Zähne, Brennen und Verfärbung der Schleimhäute, metallischer Geschmack, Mundgeruch, chronische Parodontitis bis hin zur Zellentartung.

 

Folgende Erkrankungen sind auf Metallbelastungen zurückzuführen:

  • Metallallunverträglichkeit
  • Autoimmunerkrankungen
  • Herz-Kreislauferkrankungen und Bluthochdruck
  • Krebserkrankungen
  • neurodegenerative Erkrankungen (z.B. Demenz, Morbus Parkinson)
  • Chronic Fatigue Syndrom ( Chronisches Erschöfpungssyndrom)

 

 

  • Titan

 

Das Titanmetall ist leicht, fest, dehnbar, korrosions- und temperaturbeständig.

 

Titan wird im Hochtechnologiebereich (Raumfahrt, Luftfahrt, Medizintechnik) eingesetzt.

Das reine Titan ist ein Metall, welches als Naturprodukt in Form von Rutil und Ilmenit vorkommt und hieraus hergestellt wird. Es hat allerdings eine geringe Festigkeit und eine hohe Zähigkeit. Im Bereich der Implantologie wird durch die Beigabe bzw die Legierung von Aluminium und Vanadium das nötige Elastizitätsmodul und die Festigkeit erhöht.

 

 

 

 

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