Werkstofftestung

 

„Materialien, die allein im Verdacht stehen Krankheiten auszulösen, dürfen nicht in einen so sensiblen Bereich wie der Mundhöhle eingesetzt werden.“ (Dr. Wolfgang H. Koch)

 

Durch das ständige Umspülen von Speichel im Mundraum und durch Kauen bedingte Abnutzung von Füllmaterialien findet ein direkter Anschluss der Werkstoffmaterialien in den gesamten Körper statt. Es ist eine deutliche Sensibilisierung gegenüber Edelmetallen, Nichtedelmetallen und acrylathaltigen Kunststoffen zu beobachten. 

 

 

 

  • LTT (Lymphozytentransformationstest)

 

Um Belastungen auf den gesamten Körperkreislauf und Allergien zu vermeiden, zeigt ein Test im Labor aus einer Blutprobe, ob ihre weißen Blutkörperchen auf das entsprechende Material reagieren.

 

Der Lymphozytentransformationstest (LTT) kann ihre individuelle Verträglichkeit von verwendeten Dentalstoffen und  prophylaktisch vor einer Neuversorgung mit Zahnersatz testen.

http://www.imd-berlin.de/labor.html

 

Der LTT ist eine nach DIN 15189 akkreditierte Labormethode. Neben Standardprofilen von häufig verwendeten Metallen oder Kunststoffen können auch mitgeschickte, patienteneigene Materialien geprüft und dann gegebenenfalls entfernt werden. Positive Testergebnisse werden dokumentiert und auch für die Zukunft beachtet.

 

Gesetzliche Kranklenkassen zahlen zum Nachweis einer Allergie nur einen Hauttest (Epikutantest) beim Allergologen. Dieser ist für dentale Werkstoffe im Mund kaum aussagekräftig und kann beim Patienten sogar eine latente Allergisierung verursachen.

 

Sollte das Testverfahren bei Ihnen eine Auffälligkeit zeigen, so suchen wir mit Ihnen in unserer Praxis gemeinsam mit Ihren behandelnden Ärzten / Heilpraktikern und unseren Zahntechnikern nach einer Alternative.

 

Mögliche Therapiemaßnahmen sind:

  • Quelle herausnehmen
  • Deponie entgiften
  • Nur Materialien verwenden, die vertragen werden
  • metallfreies Arbeiten

 

 

 

  • Speichelprobe (Multielementanalyse MEA)

 

Die MEA misst die Metallkonzentration im Speichel.

 

Je nach Zusammensetzung, Zustand, Lage und Größe geben Dentallegierungen durch Abrieb beim Kauen und Korrosion unterschiedliche Metallmengen in den Speichel und in das umliegende Gewebe ab. Auch wenn hierauf keine Allergien vorliegen, können Metalle wie zum Beispiel Kobalt, Chrom, Palladium, Kupfer und sogar Gold bei dauerhafter Einwirkung als Auslöser an chronisch entzündlichen Erkrankungen beteiligt sein.

 

Eine hochmoderne Analysemethode ist die Multielementanalyse aus einer kleinen Speichelprobe. Mit der ICP-MS (induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektronomie) werden zahlreiche Metalle sehr sensitiv gemessen. Die hohe Testempfindlichkeit misst bereits Metallkonzentrationen von wenigen Nanogramm in einem ml Speichel. Die Methode bestimmt die individuelle Metallbelastung des Patienten.

Je höher die gemessenen Werte im Speichel sind, desto stärker ist die Belastung für den Körper. Mehrfachbelastungen durch dentale Werkstoffe steigern hierbei die Unverträglichkeitsanzeichen bis hin zur Toxizität.

 

Wichtige Gründe für eine Untersuchung sind:

  • Klinische und labordiagnostische Anzeichen liegen vor, dass Metalle bei ihnen Organfunktionen beeinträchtigen oder ihre Magen-Darmschleimhaut schädigen
  • Eine Unverträglichkeit / Allergie auf bestimmte Metalle liegt vor und sie lassen prüfen, ob diese vom Zahnersatz herrührt. Dies muss nicht immer der Fall sein, da Metalle auch über die Nahrung, das Trinkwasser oder andere Quellen vom Körper aufgenommen werden

 

 

 

  • PROGNOS (bioenergetische Testung)

 

Die Hautwiderstandsmessung mit dem PROGNOS- Diagnosesystem zeigt in welcher „energetischen Balance“ sich das gemessene Regulationssystem des Patienten befindet.

 

Jedes Organ im Körper oszilliert in seiner eigenen Grundfrequenz. Bei einer Störung oder dem Beginn eines Krankheitszustandes entsteht ein Frequenzwechsel, der messbar ist.

 

An Sammelmesspunkten der Meridiane wird der Hautwiderstand mit einem speziellen Messstift an Händen und Füßen gemessen. Jeder der Messpunkte hat eine empirische Beziehung zu einem bestimmten Odonton (Gesamtheit aus Zahn, Perodotium und umgebenden Knochen). Aus drei Grundmessungen ermittelt das Prognosgerät durch einen für den Patienten nicht  spürbaren Messstrom den Mittelwert als Basis/Referenzwert und stellt diesen grafisch dar.

 

Ursachen einer Erkrankung lassen sich umfassend analysieren.

Optimale Frequenzen, die die entsprechenden Vibrationen der Zellen wieder herstellen, stimulieren den Genesungsprozess. Zahnmedizinische Materialien, die die Ursache für Sensibilisierung oder Allergien sind, können mit diesem Diagnosesystem ausgetestet werden. Es lassen sich Therapieerfolge durch die Prognosmessung überprüfen.

 

 

 

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